Online-Apotheken
Habt ihr dringenden Bedarf - z.B. Antibiotika oder Antivirale Medikamente auf Rezept IMMER in die lokale Apotheke. Der gesundheitliche Nachteil durch 2-3 Tägige Verzögerung weil Brief und Versand ist zu groß um ernsthaft in Betracht zu ziehen Antibiotika-Rezepte online einzulösen.
- https://www.medikamente-per-klick.de- versendet schnell weil vollautomatisiert. Würde ich für sogar für mitteldringliche Rezeptpflicht-Dinger bevorzugen.
- https://www.disapo.de - preislich laut Medizinfuchs aktuell oft gleichauf mit Automatisierungsvorteil bei Medikamente Per Klick. Dafür dauert der Versand echt Ewigkeiten. Oft 7-10 Tage zwischen Bestellung und Versand, bei Lagerware.
- https://www.docmorris.de - gestandene Apotheke aus ehemaliger Kette die auch Läden Deutschlandweit hatte. Rückzug auf reinen Onlinehandel vor einigen Jahren. Dafür deutlich mehr Behörden-Bürokratie-Langsamkeits-Gedöns in den Workflows. Merkt man beim Versand aber glücklicherweise nicht.
- https://www.shop-apotheke.com - scheinbar größeres Konglomerat weil Börsennotierung etc (Wie und warum und wieso müsste man mal rausfinden). Ewig langer Prozess für Rezepteinlösung, weil internationaler Sammeltransport nach deutschem Postfach. Teils 2-Wöchige Verzögerung bei Rezepteinlösung gehabt. Also unbedingt für Rezeptpflicht vermeiden.
- https://sk-apotheken.de - Regionale Bremer Apotheke bei der man Online für teils taggleiche Hauslieferung bestellen kann. Dafür deutlich teurer als andere Onlineapotheken und preislich gleichauf mit Apotheken ums Eck.
Gerüchteküche
- Online Apotheken sind oft im Ausland angesiedelt um sich von der Krankenhausversorgung zu befreien (bzw. diese nicht von den Endkunden kreuzfinanzieren zu müssen) - neben so Dingen wie weniger Steuern und so. Nachteil bei verhäufter Onlineapo-Nutzung sei auf Lange Sicht die Erhöhung der Krankenkassenbeiträge, weil den lokalen Apotheken schlicht die Finanzen zur Finanzierung der Krankenhaus-Medikamentenversorgung weggerissen würde, die Versorgung der Krankenhäuser aber gewährleistet werden müsse. Die Kosten für wegfallende Apothekenversorgung würden gezwungenermaßen dann immer auf die Krankenkassen umgelagert.